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Q.ANT ernennt IBM-Veteranen Jörg Behrend zum Vice President Hardware für die Entwicklung photonischer Prozessoren

15 Jahre IBM-Erfahrung an der Schnittstelle von Hardware und Software: Jörg Behrend verantwortet die nächsten Generationen von Q.ANTs photonischen Prozessoren – von der Chip-Technologie bis zur Serienreife

Stuttgart, 9 September 2026Q.ANT, führender Anbieter photonischer Prozessoren für energieeffizientes High-Performance-Computing und Künstliche Intelligenz, verstärkt sein Führungsteam durch eine strategische Neubesetzung: Jörg Behrend hat die Position des Vice President Hardware übernommen. In dieser Funktion verantwortet er die Weiterentwicklung der nächsten Generationen von Q.ANTs photonischen Prozessoren, von der zugrunde liegenden Chip-Technologie über die Prozessor-Architektur bis zur Produktionsreife der Native Processing Units (NPU). Behrend berichtet an CTO Bruno Spruth und arbeitet standortübergreifend mit dem US-Team in Austin, Texas, zusammen.

Jörg Behrend bringt mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklung von Prozessor- und Systemtechnologien mit. Zuletzt war er als Senior Software Engineering Manager bei IBM tätig, wo er Entwicklungsteams an der Schnittstelle von Hard- und Software leitete. Sein technisches Profil umfasst Prozessorentwicklung, High-Performance-Computing sowie parallele und verteilte Systeme. Bei IBM war er als Senior Manager für IBM Quantum bei IBM Research & Development in Böblingen verantwortlich für mehrere F&E-Abteilungen mit bis zu 30 Mitarbeitenden mit Fokus auf Cloud-Backend-Entwicklung, Compiler, Tooling und Runtime-Engineering für Quantencomputing – eine Rolle an der Schnittstelle von Quanten-Hardware und -Software.

„Photonische Prozessoren laufen heute in Rechenzentren – die schwierigere Aufgabe beginnt jetzt: sie über mehrere Generationen hinweg reproduzierbar und in Stückzahl zu bauen“, sagt Dr. Michael Förtsch, Gründer und CEO von Q.ANT. „Jörg Behrend hat bei IBM erlebt, was dafür nötig ist – Hardware und Software so zu entwickeln, dass am Ende ein System steht, auf das sich ein Rechenzentrum verlässt. Genau diese Disziplin unterscheidet einen funktionierenden Prototyp von einem Produkt.“

„Zwei Jahrzehnte lang habe ich an Systemen gearbeitet, deren Leistungsgrenze am Ende immer dieselbe war: die Energie pro Rechenoperation“, sagt Jörg Behrend. „Photonik verschiebt diese Grenze, statt sie nur zu verwalten. Was mich an Q.ANT reizt, ist die Seltenheit der Aufgabe: eine neue Prozessorklasse über mehrere Generationen zu gestalten – von der Architektur bis zum Betrieb im Rechenzentrum.“

„Wie schnell sich eine neue Rechenarchitektur durchsetzt, entscheidet sich auf dem US-Markt“, sagt Bruno Spruth, CTO von Q.ANT und Leiter des Standorts in Austin. „Q.ANT entwickelt eine völlig neue Prozessorklasse. Dafür braucht es Führungskräfte, die komplexe, standortübergreifende Teams durch unbekanntes technisches Terrain führen können – insbesondere da wir expandieren, um der Dynamik in den USA gerecht zu werden. Mit Jörg Behrend konnten wir den perfekten Kandidaten für uns gewinnen.“

Behrend ist die fünfte Führungsposition, die Q.ANT innerhalb von zwölf Monaten besetzt: Anfang 2026 kamen Utz Bacher (zuvor IBM) als Vice President Software und Lars Bach als Vice President Operations an Bord, im April folgten Michael Krueger (zuvor Intel) als Vice President Commercials und Bruno Spruth (zuvor IBM) als Chief Technology Officer, der zugleich das US-Headquarter in Austin, Texas, leitet. Damit bündelt Q.ANT Erfahrung aus IBM, Intel und der Halbleiterfertigung in einem Führungsteam – begleitend zum Übergang vom Technologieentwickler zum Produktanbieter: Photonische Systeme von Q.ANT sind unter anderem am Leibniz-Rechenzentrum, am Forschungszentrum Jülich und bei IONOS im Einsatz.

 

Über Q.ANT

Q.ANT kommerzialisiert photonische Beschleuniger für KI und High Performance Computing und bietet eine skalierbare Alternative zu transistorbasierten Systemen. Die Native Processing Units (NPUs) des Unternehmens führen mathematische Operationen direkt auf TFLN-basierten (Thin Film Lithium Niobate) Photonischen Integrierten Schaltkreisen durch und ermöglichen so ein energie-effizientes und leistungsstarkes Co-Processing für komplexe Rechenaufgaben.

Q.ANT wurde 2018 gegründet. Der Hauptsitz befindet sich in Stuttgart, Deutschland, wo das Unternehmen gemeinsam mit IMS CHIPS eine eigene TFLN-Chip-Pilotlinie betreibt. Der US-amerikanische Sitz ist in Austin, Texas. Das Unternehmen sicherte sich 2025 das größte Series-A-Investment für photonisches Computing in Europa und stellte im selben Jahr seine Prozessoren der zweiten Generation vor, die in wissenschaftlichen und kommerziellen Rechenzentren im Einsatz sind.

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